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    Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

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    Markus

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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Markus am Mi Aug 26, 2009 10:29 pm

    Sylandryl schrieb: ...bis auf die typischen Anstregnenden Sachen bei deutschen Chtulhu Szenarien.

    was ist denn da typisch anstrengend dran ?
    Und wie unterscheiden sich deutsche und amerikanische Abenteuer ?
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    Sylandryl
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Sylandryl am Do Aug 27, 2009 1:42 am

    Wäre ja fast ein eigenes Thema im hiesigm Unterboard wert. Wink

    Naja, anstrengend an den meisten deutschen Szenarien finde ich, daß sie halt meistens aussen hui und innen nur pfui bis "eigentlich taugts was, aber man merkt schon das es das viele hui für aussen mitschleppen muss" sind. Obwohl anstengend ist das natürlich eigentlich nur bei Letzteren, die die innen pfui sind taugen einfach nichts.
    Was heißt das konkret? Nun, die meisten deutschen Sachen sehen top aus und haben hübsche Handouts, da sind wir denke ich mal, uns alle einig. Wenden wir uns dem Inhalt zu kann man noch positiv hervorheben, das sie oft historisch gut recherchiert sind. Geht man davon aus, daß das Szenario als solches erstmal etwas taugt, (lustige Eisenbahnfahrten sind in deutschen CoC-Abenteuern leider auch nicht so selten, wie ich mir das gern wünschen würde) ist dann auch meist schon Schluß. Viele hübsche Handouts können nichts oder kaum etwas, da bekommt man dann drei hübsche Seiten für eine Information. Das Szenario ist aufgebläht mit Nebensächlichkeiten, die allermeist genauso unnütz, wie historisch korrekt sind. Und so spielt sich der Kram dann auch, wenn man nicht Hand anlegt: große Langeweile, trifft stundenlanges Handout durchforsten (Wozu habe ich eigentlich Bibliotheksnutzung so hoch?)und geht einher mit Nachhilfeunterricht Geschichte, damit aus Steffan Streber auch ja Peter Primus wird. Und gewitzte Spieler mit einem nicht allzu strengen SL finden vielleicht noch das Szenario dazwischen.
    Und die meisten amerikanischen Abenteuer sind da halt anders, aussen nicht so fein, aber dafür innen locker-flockig. Manche deutsche Szenarien sind das auch, aber halt die wenigsten, vorallem, wenn man die Übersetzungen nicht mitzählt.

    Sylandryl, kämpft mit der bösen, blöden Laptoptastatur.
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    Markus

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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Markus am Do Aug 27, 2009 2:52 am

    ... und verschoben ... Smile

    Danke für die Ausführungen!
    Ich denke es ist ganz schön schwer Horror mit Ergebnissoffenen Spiel zu kombinieren, deswegen gibts wohl viele Eisenbahnfahrten (imho, natürlich).
    Das mit der Bibliotheksrecherche ist nur zu wahr, wenn man das als Teil des Spiels haben will, also mit Handouts rumarbeiten könnte man einfach für einen Erfolg auf den Wurf einen Hinweis geben oder ähnliches.
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Imago am Do Aug 27, 2009 3:28 am

    Ich denke es ist ganz schön schwer Horror mit Ergebnissoffenen Spiel zu kombinieren

    Wenn du da ein Beispiel für was anderes erleben willst, bzw deine Anmledung vom letzten Mal doch noch gelten soll ... auf nach Vietnam. Wink

    Bibliotheksrecherchen gehören so zu den (zwar klassischen) Sachen die ich an Chtulhu garnicht mag. Meistens sind das ewig lange, dröge Szenen in denen gerade mal nichts passiert und man aus Langeweile anfängt irgendwelche Bibliothekare zuzuquatschen.
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Tanu am Do Aug 27, 2009 4:04 am

    Mal ne dumme Frage, aber wie spielt ihr denn die Bibliotheksszenen? Ich hab die Leute bisher da hin gehen lassen, Bibo beschrieben, würfeln lassen, "Hier ihr findet diese alte Karte, die euch 2w10 Stabi kostet" und raus da.
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Imago am Do Aug 27, 2009 4:14 am

    Naja, in meinen alten Gruppen wurde das teils ein wenig breiter getreten.
    Im schlimmsten Fall Schnitzeljagd über ein paar Bücher für genau einen Spieler + belabern von Bibliothekaren, Profs usw.
    Obwohl man sowas bestimmt auch hätte spannender gestalten können.

    Aber ich finde den Recherchepart in Chtulhu-Runden oft generell etwas übertrieben.
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Tanu am Do Aug 27, 2009 4:16 am

    Man kann auch jeden Mist ausspielen.. man muss es zum Glück nicht.
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Imago am Do Aug 27, 2009 4:30 am

    So siehts aus. Obowhl es manchmal ja sogar Spass machen kann ... siehe Fahrrad-Lotto. Very Happy
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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

    Beitrag  Tanu am Do Aug 27, 2009 4:33 am

    Du willst gar nicht wissen, was ihr da vom Abenteuer her noch alles hättet ausspielen und auswürfeln können.

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    Re: Von deutschen und amerikanischen Szenarien (Smalltalk)

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