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    Logbuch des Käpt'ns

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    Captain Longbeard

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    Logbuch des Käpt'ns

    Beitrag  Captain Longbeard am Do Nov 17, 2011 5:34 am

    Moin zusammen!

    Für die die es noch nicht wissen, wir spielen die Plot Point Campagne von Sundered Skies, und hier gibts ein Online Log unserer Abenteuer. Ich hoffe ihr habt beim Lesen genauso viel Spaß wie wir beim Spielen (und die die es erst spielen und lesen haben hoffendlich doppelt Spaß).
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    Captain Longbeard

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    Re: Logbuch des Käpt'ns

    Beitrag  Captain Longbeard am Do Nov 17, 2011 5:47 am

    Kapitel 1
    Scavanger Hunt

    Die Chance, ein kleines Cloudskiff, fährt durch den Void, 3 Tagesreisen von Gateway entfernt. Ein Orc namens Karr Luckfinder, so genannt wegen seiner vielen Glücksbringer, am Ruder. Ein Kaufmann namens Thomas Hawk, aus Gateway hat ihn angeheuert um eine Gruppe Abenteurer zum Wrack der Sky Frigate Raven zu bringen. Die Abenteurer sollen die Leiche des Sohnes von Hawk zu bergen. Luckfinder weiß wo das Wrack ist, er hatte es zuvor entdeckt, aber hatte das letzte das letzte Mal keine Mannschaft. Mannschaft! Er blickt über seine sogenannte Mannschaft.
    Ein hünenhafter Mensch steht am Bug und harpuniert grad einige Skyler. Seine einfache Kleidung ist abgetragen und zerschlissen, und am gesamten Körper streiten sich Narben und Tattoos um das letzte Stückchen kaffeefarbende Haut. Das dunkle Haar und Bart sich kurz geschoren, oder einfach nur länger nicht rasiert worden. Ohren und Nase zieren diverse Bronzeringe und um den Hals trägt er eine dicke Bronzekette. Am Gürtel hängt ein Bund langer, furchterregender Zähne und Klauen. Ein fetter Zwerg liegt eingekuschelt und eine Pfeife schmauchend im Island Hopper und lässt sich das Voidglow auf den fetten rasierten, polierten und eingeölten Bauch scheinen. Er trägt eine aufgeknöpfte braune Lederweste, eine verwaschene, wahrscheinlich mal rot gewesene Pluderhose und eine schwarzen Hut. Neben ihm stehen ein Paar schwere Himmelsfahrerstiefel. Sein Kupferfarbender Bart ist sorgfältig gekämmt und mit Silber durchwebt. Er wirkt grad sehr zufrieden. Ein großer, dürrer Glowborn, in eine hellblaue Priesterrobe gehüllt, welche ihn als Priester der Lifemother ausweißt, nährt sich dem Zwerg. Sein langer, sehr gepflegter, grausilberiger Bart weht im Wind und er geht schwer gestützt auf seinem knorrigen Stab.
    „Jüngelchen, dein Bart gefällt mir ja, aber iss mal was! Du fällt ja vom Fleisch!" meint der Zwerg zum ankommenden Glowborn und klopft sich auf seinen prallen Bauch. „Ich esse schon genug. Vielen Dank. Wer seid ihr? Was führ euch hierher?" entgegnet der Glowborn. „Durgrimm Bronzebart. Käpt’n, Durgrimm Bronzebart!" stellt sich der Zwerg vor und tippt sich an den Hut, „Zumindest bis vor 6 Monaten." gibt er zu. „Was ist passiert?" fragt de Glowborn. „Mein Schiff wurde gekapert. Naja, gepfändet. Vom Trade Council. Die sagten ich würde schmuggeln. Das bisschen Eisen. Das die sich deswegen so aufregen, nur wegen drei mickrigen Tonnen." „Nun ja, das ist nun mal ein Vergehen," antwortet der Glowborn. „Ich wollte es ja abgeben, an die Kaufleute, die ja sowieso schon zu viele Steuern zahlen. Aber egal, darf ich dich zu einem Pfeifchen einladen?" sagt Durgrimm und zückt seinen Tabakbeutel. „Gerne," entgegnet der Glowborn und nimmt seine Pfeife heraus. Aber schon beim ersten Zug muss er Husten. „Guter Stoff was?" meint Durgrimm. „Oh ja!" bringt der Glowborn heiser hervor: „Eins muss man euch Zwergen lassen. Ihr wisst schon was für Kräuter man nehmen muss und wie man die verfeinert." Durgrimm sieht ihn an: „Was meinst du mit Kräutern? Aber sag mal was treibt dich hierher? Bist doch ein Priester, oder?" Der Glowborn entgegnet: „In der Tat. Ich habe ich fast mein gesamtes Leben auf Plenty verbracht und habe der Allgemeinheit im Namen der Lifemother gedient. Aber nun wollte ich auch andere Inseln an meinen Heilkünsten teilhaben lassen und die Botschaft der Lifemother verbreiten, solange ich noch jung bin." „Wenn du meinst," sagt Durgrimm und linst in seine große Tonflasche: „Mein Bier ist alle. Ich schau mal ob ich noch welches auftreiben kann." Der Glowborn holt einen Weinschlauch hervor und reicht ihn Durgrim: „Hier bitte, probiert mal! Diesen Schnaps machen wir Priester auf Plenty ständig." Durgrimm riecht am Schlauch: "Riecht nach Melisse..." und nimmt einen großen Schluck: „Mhmm… schmeckt gut! Aber lass uns sehen ob wir nicht noch was zum Runterspülen finden" meint er, erhebt sich und schlendert in Richtung Heck. Dort kramt er in einer Proviantkiste: „Hah! Bier! Wusst ich es doch!" und holt eine weitere Tonflasche heraus. Die beiden begeben sich zum Bug wo der Hüne konzentriert aufs Void hinausblickt, die Harpune zum Wurf bereit erhoben. „Na?" meint Durgrimm: „Was gefangen?" In diesem Moment schnellt der Arm des Hünen vor, schleudert die Harpune in den Void hinaus und trifft einen fetten Skyler und ein Flugobstbusch hinter ihm. Der Hüne lächelt Durgrimm an und sagt nur: "Jupp!", dann holt er die Harpune wieder ein. „Was meinstn du dazu...?" spricht Durgrimm und schaut den Priester fragend an. "Bruder Sieglund ist mein Name. So hieß auch mein Mentor. Er hat mir viel über den Orden und Medizin gelehrt. Er hat mich fast mein Leben lang begleitet.“ Sagt der Glowborn. Und zum Hünen: „Sagt werter Herr…“ „Buddy! Alle sagen Buddy.“ „ Sagt werter Buddy, seit ihr ein Krieger?“ Der Hüne sieht ihn an: „Kein Krieger, Skylerfischer.“ „Aber all eure Narben, und eure Tattoos?“ „Bin unter Orcs aufgewachsen“ „ Ah. Nun das erklärte einiges.“ Luckfinder fängt an mehr schlecht als recht zu singen und die drei verbringen den Rest des Abends mit Würfeln.
    Am Morgen des vierten Tages, werden die drei vom Krakeelen Luckfinders geweckt: „Jahahahahaa! Da hinten isse! Ich hab sie gefunden!“ Seine Mannschafft erhebt sich eiligst und springt zum Bug. Vor ihnen erstreckt sich eine relativ kleine, spärlich bewachsene Insel. Die Raven ist auf die Insel aufgelaufen und hat dabei einiges an Vegetation mitgenommen. Nun liegt sie da während um sie herum schon langsam wieder etwas wächst. Es gibt keine Anzeichen von Zivilisation, aber hin und wieder sieht man Tiere durch das Dickicht huschen. Luckfinder macht die Chance im Capture field der Insel fest und warnt die Abenteurer als diese den Island Hopper klar machen: „So Jungs, nu könnt ihr ma gucken gehn ob ihr ihn findet, aber wir ham nur noch Proviant für 3 Tage, länger nich! Dann Segle ich zurück. Un nu ab.“ Die drei rudern los in Richtung Insel. Durgrimm stimmt ein Zwergenlied an: „Oh du schöne Eisenstadt, wie schön, dass dich das Eisen hat…“ Kurz bevor sie die Küste erreichen hören sie Affengeschrei und es fliegen Steine in ihre Richtung, aber zum Glück verfehlen sie den Hopper. Da Entdecken sie 4 Barnacle Apes in den Bäumen sitzen und weiter Steine werfen, aber auch diesmal daneben. Buddy: „Anfänger!“ und greift nach seinen Harpunen. Bruder Sieglund beginnt zu beten und Buddy wird von einer formangepassten Wasserblase umgeben, welche es schwierig macht auf ihn zu zielen. Buddy schickt die erste Harpune auf die Reise, welche ein abruptes Ende im Bauch eines Barnacle Apes findet, der darauf hin das zeitliche segnet. „Jungs, ich hab uns Frühstück gefangen!“ kommentiert er seinen Wurf. Durgrimm rudert weiter in Richtung Insel. Die übrig gebliebenen Barnacle Apes schmeißen weiter Steine, aber wieder gehen sie alle daneben. Bruder Sieglund konzentriert sich um die Wasserblase aufrecht zu halten. Buddy greift seine zweite Harpune und wirft erneut, diesmal nagelt er einen Barnacle Ape am dahinterstehenden Baum fest. Die restlichen Barnacle Apes fliehen ins Dickicht. Während Durgrimm den Island Hopper an den Strand bringt, holt Buddy das Frühstück ein. Er zieht die Affen von den Harpunen und klemmt sie sich an den Gürtel. Sie machen sich auf zur Raven. Sie ist bei der Bruchlandung offenbar mit einem Turm kollidiert, der unter dem Aufprall zum Teil eingestürzt und auf die Raven gefallen ist. Der Eingang zum Turm ist durch das Wrack versperrt. Durgrimm und Buddy erklimmen schnell die Bordwand, aber Sieglund findet keinen Halt und rutscht immer wieder ab. Durgrimm lässt ihm ein Seil runter und gibt das andere Ende Buddy. „Gut festhalten! Buddy hol ein!“ Buddy zieht mit aller Kraft am Seil, aber das war wohl etwas zu viel. Sieglund wird schreiend geradezu hochkatapultiert, fliegt im hohen Bogen übers halbe Deck und landet in einem Haufen Schädel. „Alles klar?“ fragt Durgrimm während sich Bruder Sieglund aufrappelt. „Geht schon, danke, “ erwidert dieser. „Sieht aus als wäre das die Crew. Riecht auch so. Verdammte Affen!“ meint Durgrimm und deutet auf den Schädelhaufen. „Und der Rest?“ fragt Buddy. „Keine Ahnung wo die Körper sind, vielleicht haben sie die gefressen, “ erwidert Durgrimm. Sieglund geht zur Luke zum Unterdeck und sieht hinunter, aber abgesehen von einem bestialischen Gestank kann er nicht ausmachen. „Heilige Lifemother! Dort untern riecht es aber schlimm.“ Buddy gesellt sich zu ihm und balanciert über die beschädigten Stufen hinunter. „Hab den Rest gefunden!“ ruft er hoch als er die enthaupteten Leichen der Crew über das Deck verteilt sieht. Die anderen beiden kommen auch herunter. „Wie finden wir die richtige?“ fragt Buddy. „Die Leiche von Hawks Sohn sollte auffällige schwarze Handschuhe mit aufgestickten Raben tragen. Is wohl ein Familien Wappen oder so. Aber hier ist keine mit Handschuhen.“ entgegnet Durgrimm. Der Rest des Decks ist versperrt, aber durch eine Luke geht es zum Laderaum hinunter. Unten finden sie weitere Leichen, auch alle ohne Kopf. Als sie weiter gehen sehen sie einen Barnacle Ape an einem Balken schaukeln, nur das dieser viel größer ist, entsetzliche Krallen und unheimlich leuchtende Augen hat. Als er die Eindringlinge entdeckt fängt er an zu Kreischen. „Na warte du Dämonische Affe!“ Brüllt Durgrimm und stürmt, trotzt seiner enormen Leibesfülle, den Kriegshammer erhoben auf ihn zu. Völlig außer Atem schlägt er zu, aber der Dämonische Affe ist schneller als er und weicht aus. Sieglund beschwört erneut die Wasserblase um Buddy, welcher schnell und zielsicher den Dämonen Affen harpuniert. Dieser blickt fast ungläubig auf die Harpune die in seiner Brust steckt her ab und fällt dann vom Balken. Er war tot bevor er das Deck erreichte. Buddy geht zum Affen zückt eine Zange und bricht ihm den größten Zahn heraus und fügt ihn seiner Trophäen Sammlung hinzu, bevor er sich auch diesen Affen an den Gürtel klemmt. Da schießen plötzlich aus der Dunkelheit weitere Barnacle Apes hervor die panisch die Flucht ergreifen wollen. „Hey! Das Frühstück will abhauen!“ brüllt Buddy, bevor er den nächsten Barnacle Ape am Arm packt und mit ihm den Rest der Affen vermöbelt bis sie alle tot sind. „Ey! Verdirb nich das Essen!“ warnt Durgrimm noch. „Das wird ein gutes Frühstück!“ meint Buddy noch als er seine Beute einsammelt, fünf weitere Affen fürs Frühstück. Sie durchsuchen den Laderaum und die Leichen, aber der gesuchte Sohn ist auch hier nicht dabei, aber sie finden noch einige Gegenstände von Wert, schätzungsweise 1000 Cogs werden es wohl sein. Außerdem finden sie noch eine Art Tunnel hinter einem Riss in der Bordwand. Wohin der wohl führt?

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    Captain Longbeard

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    Re: Logbuch des Käpt'ns

    Beitrag  Captain Longbeard am Do Nov 24, 2011 1:46 am

    Juhuuuu! Ein ganzes Forum für mich alleine! Naja, hier auf jedenfall mal wie es weiter ging:

    Kapitel 2
    Scavanger Hunt, Fortsetzung

    Buddy, Durgrimm und Bruder Sieglund betreten den Tunnel hinter dem Riss in der Bordwand. Nach einer Weile öffnet sich der Tunnel in einer kleinen Zwischenkammer, auf der anderen Seite der Kammer setzt sich der Tunnel fort. In der Kammer steht eine Kiste, in welcher etwas rappelt. „Da scheint etwas in dieser Kiste zu sein,“ meint Sieglund. „Ungeziefer!“ erwidert Buddy, aber Sieglund lässt nicht locker: „Lasst uns lieber mal nachsehen.“ Buddy piekt mit dem Harpunenende durch ein Loch in der Kiste, daraufhin rappelt es stärker. Buddy reist den Deckel ab und drinnen ist ein blauer Drakin, gefesselt und geknebelt. Er trägt eine zerknittert Purpurne Robe mit einem blutroten Umhang samt hohem Kragen, eine dunkle Hose und eine Rune eintätowiert auf der Brust, und im Moment ist er ziemlich aufgebracht. Sieglund befreit ihn von Fesseln und Knebel. „Wer seit ihr?“ verlangt der eben Befreite zu erfahren. „Wie bist du in die Kiste gekommen?“ fragt Bruder Sieglund zurück: „Waren das diese Affen?“ „Ja!“ sagte der Drakin: „Diese verdammten Säugetiere!“ Er klettert aus der Kiste und richtet seine Robe zu recht. „Ich bin Magister Caerulstrasz, aber ihr dürft mich Lapislazuli nennen, da ihr Säuger lange Namen nicht zu lieben scheint.“ Buddy beginnt seine Harpune zu putzen, was Lapislazuli offensichtlich ein bisschen einschüchtert, allein des Größenunterschieds wegen, die Harpune ist schließlich knapp doppelt so groß wie er selbst. „Seid gegrüßt! Ich bin Bruder Sieglund, Provider der Lifemother.“ „Immer schön einen Vertreter dieser Gottheit zu treffen und Ihr Meister Zwerg?“ „Ich bin Käpt’n Durgrimm Bronzebart, und das da hinten is Buddy.“ Der eben vorgestellte tippt sich zum Gruß an die Stirn und widmet sich wieder der Waffenpflege. „Buddy, nimm ihn mal auf deine Schultern, der kann ja kaum stehen nach dem Aufenthalt in der Kiste.“ „Ok.“ Buddy tut wie im geheißen, und die Gruppe setzt sich wieder in Bewegung. Sie folgen weiter dem Tunnel und kommen zu einer Art Steg. Hier ist es im Gegensatz zu oben erstaunlich sauber und es stinkt auch nicht mehr. Am anderen Ende des Stegs führt eine freie Wendeltreppe nach unten. Im Dämmerlicht sieht man dort weitere Leichen liegen, ohne Kopf und halb gefressen. Sie gehen vorsichtig nach unten. Der Raum ist gefüllt mit mehr oder weniger kaputten Waffen aller Art, scheint einmal eine Waffenkammer gewesen zu sein. Am Ende des Raumes liegt ein Haufen Leichen, aber ein Körper bewegt sich! Ein extrem fettes Etwas mit gefährlichen Klauen erhebt sich aus dem Haufen. Es sieht so aus als hätte es versucht sich durch eine Wand zu kratzen und es scheint zu wimmern. „Wir müssen diesem Wesen helfen! Es wimmert!“ spricht Sieglund. „Ok, geh hin und wenns dich frisst, töten wirs.“ „ Ich bin für Buddys Vorschlag!“ „Ich auch!“ stimmen Lapislazuli und Durgrimm zu. Sieglund ist merklich verunsichert. Lapislazuli versucht etwas Arkanes zu entdecken und spürt tatsächlich sehr viel Magie von dieser Kreatur ausgehen: „In Ordnung das ist mein Revier. Also wir haben da mal in Dämonologie sowas mal durchgenommen. Ich bin mir sicher wir haben es hier mit einem Grisly Puppeteer zu tun, definitiv sehr gefährlich, aber was sie genau für Fähigkeiten haben weiß ich nicht mehr.“ „Na los! Heilen!“ meint Buddy zu Bruder Sieglund und grinst. „Nein Danke. Ich denke das wäre Verschwendung. Das ist eindeutig nicht meine Aufgabe.“ Das Biest brüllt fürchterlich, aber niemand lässt sich davon einschüchtern, und gerät in Rage. Es rennt, naja, wie man mit der Leibesfülle halt rennen kann, auf sie zu und wedelt mit den fetten Stummelärmchen. Daraufhin erheben sich 4 Skelette und halten auf die Abenteurer zu. „HALTS MAUL!“ brüllt Buddy und wirft mit voller Kraft eine Harpune nach dem Fettsack. Sie bohrt sich tief in die fette Brust. Das Biest gurgelt, eine Fontäne Blut spritzt aus den Wunde und es fällt einem Wal gleich vornüber und ist tot. Die Harpune bohrt sich durch ihn hindurch und erscheint blutüberströmt am Rücken. Die Skelette fallen wieder in sich zusammen. „Kann man den auskochen?“ fragt Durgrimm. „Kann man den essen?“ fragt Buddy. „Ich würde das nicht empfehlen.“ warnt Lapislazuli. Buddy sucht sich wieder dir größte Klaue aus, reist sie mit seiner Zange heraus und fügt sie seiner Sammlung hinzu. Dann nimmt er seine Harpune wieder an sich und versucht sie zu säubern. Danach nimmt er den Dämonen Affen vom Gürtel und hält ihn Lapislazuli vor die Nüstern. „Ey, wasn das?“ Er sieht sich das Tier kurz an und meint: „Ich gehe davon aus, das dieser Affe mutiert ist. Offenbar hat er etwas gegessen, was mit dem Blut dieser Kreatur besudelt war.“ „Kann man den essen?“ fragt Buddy und wedelt mit dem Affen. „Ja, er sollte genießbar sein.“ „Na das gibt ein schönes Frühstück!“ „Mhmm...Affe in Himbeersoße…“ „Haste Himbeeren?“ „ Nein, aber vielleicht finden wir hier welche.“ Nachdem das geklärt ist durchsuchen sie den Raum, sie finden noch einige verwertbare Waffen, schätzungsweise im Wert von 200 Cogs. Sieglund findet derweil den gesuchten Leichnam mit den Handschuhen, Hawks Sohn. Außerdem findet er bei einem der Skelette ein Silbermedaillon mit einem behemothartigen Tier und Wellenlinien darunter abgebildet. Dieses Symbol kommt ihm bekannt vor, in einem sehr alten Buch in der Bibliothek der Priesterschaft auf Plenty hat er mal so etwas gesehen, aber er weiß nicht mehr worum es ging. Er gibt es Lapislazuli zur Untersuchung, aber vom Erspüren wird er müde, dennoch erkennt er eine ganz schwache Aura. „Buddy, ich hab hier die Leiche des Sohnes gefunden. Sei so gut und hilf mir beim ziehen,“ bittet Sieglund. Buddy nimmt einen Arm der Leiche und zieht, und Sieglund gleich mit. Er wird schreiend die halbe Treppe mitgeschleift bis er loslässt. „Bei der Lifemother, bist du von Sinnen?“ „Wieso? Hast gesagt zieh, also zieh ich!“ Lapislazuli fragt Durgrimm: „Sagt, sind die immer so?“ „So ziemlich!“ erwidert der und beginnt ein wohlklingendes Zwergenlied zu schmettern. Der Drakin folgt kopfschüttelnd seinen Rettern und fragt sich wie es nur soweit kommen konnte. Endlich an Deck der Raven angekommen, explodiert das Medallion in eine grellen Licht und kommt schwebend vor der Gruppe zu ruhe. Ein Schallende Stimme spricht: „Ich bin der Gott Lightbringer! Aber bevor ich dem Wahnsinn anheim fiel, da war ich Ozeanus, Herr über die Weltmeere. Das Amulett das ihr gefunden habt, war einst ein meiner Priesterschaft heiliges Symbol. Ich habe es nicht gesehen seit die Welt zerbrach. sucht die Artefakte der Seelen, auf das ihr das letzte Gefecht bestehen möget, die da sind: die ewige Flamme die im Flaggschiff der Königin brennt, die Rüstung von Orcbane, Festivals Harfe, die meine Jünger vergeblich suchen, den Hammer des verfluchten Zwerges und den Rabenstab. Findet sie alle und bringt sie in Sicherheit oder der Seelenschild wird fallen! beginnt eure Suche indem ihr Joeseth Truthbarer in Gateway findet." Das Licht löst sich und zischt in einer strahlenden Kugel in Richtung der Chance. Sie eilen zum Island Hopper und Buddy rudert es flott zurück zum Skiff. Aber dort angekommen sehen sie eine große hässliche Gestalt die grad dabei ist ihre Sachen zu zerwühlen, ein Oger! Wohl das was von Luckfinder übrig geblieben ist nachdem er der Glowmadness anheim fiel. Lapislazuli lässt 3 mächtige Blitze aus seinen Fingern auf den Oger los, der daraufhin zuckend und kross gebraten tot zusammensackt. „Kann man den essen?“ Die Chance wird klar gemacht und auf geht die Reise zurück nach Gateway. Buddy häutet und zerlegt die Affen und macht Trockenfleisch aus dem, was nicht frisch verzehrt wird. In Gateway angekommen übergeben sie Hawk den Leichnam seines Sohnes und bekommen 1000 Cogs als Belohnung. Er blickt zur Chance und meint: „Naja, ihr scheint ja fähige Himmelsfahrer zu sein. Ich werde mit den Behörden reden, das man euch die Chance überlässt, mit Brief und Siegel und so. Da hat eh keiner Verwendung für.“ Dankbar nehmen sie das Angebot an. Durgrimm schafft es durch geschickte Verhandlungen die Beute zum vollen Preis zu verkaufen. Somit beläuft sich die Habe der Gruppe nun auf stolze 2200 Cogs, welche in 5 Teile geteilt werden, je 440 Cogs für jeden und für die Schiffskasse. Dieser Erfolg wird dann erstmal kräftig begossen. Bei dieser Feier eröffnet Bruder Sieglund der Gruppe, das er sie vorerst verlassen wird um weiter zu ziehen. Der Rest brennt schon darauf neue Abenteuer zu erleben.
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    Captain Longbeard

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    Re: Logbuch des Käpt'ns

    Beitrag  Captain Longbeard am So Dez 04, 2011 8:00 am

    Kapitel 3
    A Dragons Rage

    Durgrimm geht auf die Suche nach einem bes-seren Schiff. In dem kleinen Cloudskiff kann man ja grad mal Angeln fahren. Er findet eine ziemlich zusammengeschossene Sky Sloop, welche er zu einem Spottpreis bekommen würde. Er verkauft dem Verkäufer die Chance und geht noch, die Reparaturkosten für die Sloop schon abgezogen, mit 1233 Cogs Gewinn aus dem Handel heraus. Sie haben ein neues Schiff. Die Reparaturen dauern 6 Wochen. Buddy geht in die mieseste Ecke von Gateway in die mieseste Spelunke und fragt nach Straßenkämpfen. Der Wirt deutet wortlos zu Hintertür. In den 6 Wochen verdient Buddy 810 Cogs. Buddy kauft sich zwei Silberlangschwer-ter, eine Bronzebrustplatte und einen Bronzehelm. Durgrimm sucht noch Kanonen für das neue Schiff und findet 2 die er dann auch erwirbt. Sonst geht er in der Reparaturzeit noch in Tavernen musizieren und verdient dabei 100 Cogs. Lapislazuli geht auf den Markt und zu den Tempeln auf der God’s Parade, die Tem-pelstraße in Gateway, und sucht Bücher über Lightbringer, Oceanus und die Entstehung der Himmel. Ein Songpriest in örtlichen Tempel des Lord of Festival klärt ihn über Lightbringer auf. Festival hat Oceanus in einem schrecklichen Kampf besiegt, aber verfiel dabei dem Wahnsinn. Lightbringer ging aus der Energie des geschlagenen Oceanus hervor. Auf Aria, einst blühende Zivilisation, heute nur noch Ödland, suchen die Heralds of the light, Fanatiker, welche den verrückten Festival als Lightbringer anbeten und im allgemeinen auch als Voider bekannt sind, nach etwas, aber was weiß niemand so genau. Wenn Festival mal klar bei Verstand ist, tötet er so viele Voider wie möglich. Nach diesem informativen Gespräch fragt Lapislazuli Durgrimm ob der ihm auf dem Markt bei der Suche behilflich sein will. Gemeinsam durchkämmen sie die Buch- und Wissensstände. Durgrimm findet einen alten Kodex, die Hälfte der Seiten fehlt und ist die Tinte schon fast verblasst. Lapislazuli findet den gleichen dicken Kodex aber super erhalten. Das Buch ist sehr alt und es steht Enzyklopädia Magna darauf. Dieses riesige Buch kostet 9 Cogs und enthält viele interessante Dinge, über eine Welt die Lapislazuli gar nicht kennt.
    Als die Sloop endlich fertig ist machen sie sich auf die Suche nach Joeseth Truthbarer. Sie ge-hen in die Hafentaverne Das volle Füllhorn und fragen nach ihm. Buddy nimmt hier an der Armdrückliga teil. 2 Cogs fürs Mitmachen. Kurze zeit später ist er 330 Cogs reicher und viele Kontrahenten um Schmerzen in ihren Armen auch. Durdrimm macht wieder mal Musik sein Blasebalg betriebener Dudelsack begleitet die gesungenen alten Zwergenlieder. Er verdient 540 Cogs damit. Lapislazuli begleitet das Schauspiel mit einer Lichtschau mit Blitzten und verdient 310 Cogs. Danach fragen sie nach Truthbarer. Der ist hier bekannt, wird aber für verrückt gehalten, nur ein weiterer religiöser Spinner. Finden kann man ihn entweder auf der God’s Parade oder seinem Schiff, die Forgotten Purpose. Wir suchen ihn auf der God‘s Parade und finden ihn in einem Alpha Temple in Büchern versunken. Er trägt eine Aschgraue Robe und sieht ziemlich fertig aus, als hätte er Tage nicht geschlafen. Er will sich grad ein Buch untern Arm klemmen und gehen. Buddy, des Lesens nicht mächtig, versucht zu erkennen was für ein. Auf dem Buchdeckel ist eine skelettierte Hand zu sehen. „Ey, is das ein Buch darüber was passiert wenn man seine Hand zu lange ins Feuer hält?“ „Eher nicht, aber wenn man sich mit diesem Leuten anlegt, kann das schon passieren. Folgt mir, ich hab noch zu tun.“ Wir folgen ihm zu seinem Schiff im Hafen, eine kleine Sloop modifiziert mit Drakinflügeln. Er eilt an Bord und hisst sogleich die Segel. Die Fahrt geht gleich in das Ruinenfeld, welches der Shattered City seinen Namen gab. Durgrimm begibt sich zum Ruder und meint zu Truthbarer: „Lass mich mal da ran, übrigens ich bin Durgrimm Bronzebart, Käpt’n Durgrimm Bronzebart, und das sind Buddy und den Drakin kannst du Lapislazuli nennen. Und nu Sag uns doch mal wo es hingehen soll!“ „Und was das für ein Buch ist.“ ergänzt Lapislazuli. Er bekommt das Buch gereicht und sieht es gleich durch. Es geht um die Bright Cabal, ein Gruppe Nekromanten und ihrer untoten Diener. Ein Magier aus Shadowhaven hat es verfasst. Er untersuchte die Vorgehensweisen der Bone Queen, der Anführerin der Cabal, und versucht ihre Ziele abzuleiten. Zum Schluss gibt er noch die Empfehlung für Begegnungen der Soulflame, dem Flaggschiff der Cabal, entweder genug Feuerkraft dabei zu haben oder die Untoten zu entzünden. „Hat Oceanus nicht was von dem Feuer der Königin gesagt?“ fragt Lapislazuli. „Ja, da war doch was,“ antwortet Durgrimm. „Ihr seid Truthbarer, nicht war?“ „Ja, der bin ich.“ Buddy nutz die Gelegenheit ein bisschen die Harpune zu werfen. Er fängt einen Busch mit wohl riechenden Blättern, er hat schon Leute in Tavernen gesehen wie sie die Blätter in heißem Wasser getrunken haben. Dann noch ein Baum, der Bohnen trägt, die gut schmecken wenn man sie kaut, eine Kugel-runden Skyler, einen Segellöwen, eine Art Robbe mit flügelartigen Brustflossen und noch einen sehr stattlichen Skyler. „Wo fahren wir eigentlich hin?“ fragt Lapislazuli. Truthbarer antwortet: „Neulich gab es hier eine größere Schlacht zwischen Piraten und Kaufleuten. Die Cabal wird am Schlachtfeld auftauchen und ich will zuerst dort sein. Jeder Tote sollte die Chance haben in Frieden zu ruhen. Ich werde die Leichen bergen und bestatten. Aber sagt, was wollt ihr eigentlich hier?“ „Ein Behemoth hat uns geflüstert, wir sollen einige Artefakte bergen, oder der Seelenschild wird fallen, und eins der Artefakte soll die ewige Flamme die im Flaggschiff der Königin brennt sein,“ erklärt Lapislazuli. „Was wollt ihr dann von mir?“ „ Man sagte uns wir sollen uns an euch wenden.“ „Nun, ich kann euch einiges erzählen. Seht ihr, die Bone Queen fährt mit ihrem Schiff der Soul Flame gerne durch diese Ruinen. Sie sind ein unendlicher Vorrat an neuen Leichen für ihre Armee der Untoten. Sie verehren den Rotting One als Gottheit des Todes und erschaffen Untote in seinem Namen, Aber da liegen sie falsch! Es ist die Gottheit der Liebe und sie hat sich geopfert um die Himmel zu bewahren und dann wurde ihr entsagt ewigen Frieden zu finden. Dieses ganze Gerede über die Gottheit des Todes ist einfach Wahnsinn! Angeblich brennt in dem Schiff eine ewig brennende Energiequelle. Das Schiff besteht aus einem Halb verwesten Drachenleichnam und…“ „Momentmal!“ unterbricht Lapislazuli. „Es gab da mal einen alten Drachen, er hieß Whiteflame, der ermordet wurde und dessen Seele nicht weiterziehen konnte, weil sie ge-fangen wurde. Die haben einen Drachen getö-tet um ein Schiff zu bauen? Wo Sind die? Ich mach sie fertig!“ „Ach, ihr wollt auf die Soul Flame? Da kann ich euch helfen. Ich verfüge über einen Trank der euch untot erscheinen lässt. Wenn ihr euch im Schlachtfeld aufhaltet und den Trank trinkt werdet ihr bestimmt von den untoten Schergen eingesammelt.“ Das Angebot nehmen sie natürlich an. Am Schlachtfels angekommen finden sie 3 Pira-tenschiffe, ein Doppelgängership, eine Sky Galley und eine modifizierte Sky Frigate, und auf Seiten der Kaufleute eine Sky Frigate es-kortiert von einer Sky Sloop, einer Sky Galley und einem Doppelgängership. Es war wohl eine hart umkämpfte Schlacht. Sie lassen sich auf einem der Schiffe absetzt und helfen noch Truthbarer die Leichen zu bergen, bevor dieser sie zurücklässt. Es dauert eine ganze Weile, dann tauchen am Horizont mehrere Cloudskiffs auf. Sie scheinen beschädigt zu sein und leuchten seltsam grün. Die Tränke werden eingenommen. An Deck der Skiffs stehen überwiegend Zombies, aber auch ein niederer Vampir. Sie durchsuchen die Wracks und nehmen die Gruppe, welche dank die Tränke wie Untote aussehen, mit. Im Void kommen die Skiffs zur Soulflame. Um den Leichnam des Drachen herum wurden Decks, Waffenplatt-formen und Gallerien gebaut. In den leeren Augenhöhlen brennt eine ewige grüne Flamme. Die versteinerten Schwingen beherbergen Waffenplattformen und Beiboote. Zwischen den Hinterbeinen ist ein großes Ruder. Kurz vor Ankunft fallen sie in einen tiefen Schlaf. Es ist ein schlimmes Erwachen, denn sie liegen in einem Haufen Leichen und einige Zombies sammeln grade ihre Ausrüstung ein. Nachdem sie sich raus gegraben haben versucht Durg-rimm einem der Zombies eine zu verpassen, richtet aber keinen Schaden an. Die provozier-ten Zombies schlagen zurück aber auch sie schaffen es nicht Schaden zu verursachen. Buddy schnappt sich kurzerhand die Köpfe zweier Zombies und zerquetscht sie aneinander sodass sie zerbröseln. Lapislazuli grillt de letzten Zombie mit Blitzen. Die restlichen Zombies sind nicht an der Gruppe interessiert und ignorieren sie. Sie nehmen ihre Ausrüstung wieder an sich. Lapislazuli versucht Magie zu erspüren und wird von der Wucht der vielen Magie zurück in den Leichenhaufen geschleudert. Buddy zieht ihn man Bein wieder heraus. „Ich hasse euch!“ schreit Lapislazuli, was Buddy als Anlass genügt ihn wieder in den Haufen zu stecken. Nachdem Lapislazuli sich erneut raus gekämpft hat, muss er sich erstmal ausruhen. Durgrimm und Buddy erkunden vorsichtig die nähere Umgebung.

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    Re: Logbuch des Käpt'ns

    Beitrag  lionhawk am Mi Dez 14, 2011 1:50 am

    Kleiner Tip: solche Bleiwüsten schrecken online etwas ab. confused Mach doch ein paar Absätze zwischendurch, das ehört die Lesewiligkeit. Smile

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    Re: Logbuch des Käpt'ns

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